Oberbruch
Sabrina und Alaattin
Ein Feldweg zwischen Weizen und Sonnenblumen, die Sonne schon tief. Sabrina und Alaattin gehen Hand in Hand voraus, die Ähren reichen ihnen bis zur Hüfte, und sie drehen sich kein einziges Mal um.
Dann hebt er sie hoch, mitten im Feld, und sie lacht mit dem Kopf im Nacken. Später hat sie einen Arm voll Sonnenblumen, er steht hinter ihr und sieht sie an — nicht die Kamera, nur sie.
Irgendwann gehen die beiden ins Wasser. In weißen Sachen, die dafür nicht gedacht waren, erst bis zu den Knien, dann tiefer. Es bleibt nicht dabei.
Am Ende liegt Sabrina in seinen Armen im See, beide durchnässt, das Haar klebt, Tropfen stehen in der Luft. Die Sonne ist längst weg und das Wasser dunkel geworden — den beiden fällt es nicht auf.
So etwas lässt sich nicht stellen. Die Nähe und Vertrautheit zwischen den beiden war den ganzen Abend zu spüren — man muss nur dabei sein und sie nicht stören.



















